09.02.2018 / Sport / Seite 16

Wie zum Hohn

Lug und Trug und Profit: Die Winterspiele beginnen, und die russischen Sportler sollen die Dummen sein

Stefan Malta

Heute beginnen die XXIII. Olympischen Winterspiele in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang. Natürlich sind es – gähn: besser, weiter, höher – Rekordspiele. 92 Nationen sind am Start, so viele waren es noch nie. Sechs Länder, darunter Wintersportexoten wie Ecuador, Eritrea und Nigeria, sind zum ersten Mal bei Winterspielen dabei. Um 306 Medaillen kämpfen 6.300 Athleten. Im Zuge der Spiele sollen insgesamt 2.500 Dopingtests durchgeführt werden, 1.400 davon außerhalb der Wettkämpfe. Die Kosten des Events werden auf bis zu elf Milliarden Dollar geschätzt, selbstverständlich war man zu Beginn der Planungen nur von der Hälfte ausgegangen: fünf Milliarden Euro, das ist auch ungefähr die Summe, die das IOC schon vorab mit der Vermarktung dieses Großereignisses verdient hat.

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Neben dem Fußballweltverband FIFA ist das IOC der rücksichtsloseste Sportkonzern der Welt. Denn für seine beiden Produkte, Winter- und Sommerspiele, nimmt das IOC soviel G...

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