09.02.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Geschmähte Exporte

BRD-Außenwirtschaft 2017 mit neuem Rekordjahr. Die Kritik wegen der Überschüsse wird nicht lange auf sich warten lassen. Doch was bewirkt sie?

Klaus Fischer

Die Exportwirtschaft gilt als Rückgrat der ökonomischen Stärke Deutschlands. Dies dürfte trotz des ökonomisch inkompetenten politischen Spitzenpersonals (»Groko«) auch noch eine Weile so bleiben. Auch im abgelaufenen Jahr konnten die beteiligten Unternehmen wieder Rekordzahlen vermelden, die am Donnerstag vom Statistischen Bundesamt bestätigt wurden. Demnach ist die Warenausfuhr 2017 so stark gestiegen, wie seit 2011 nicht mehr. Die Unternehmen verkauften im Ausland Waren im Wert von 1.279,4 Milliarden Euro, wie die amtlichen Statistiker in Wiesbaden anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilten. Das entsprach einer Zunahme von 6,3 Prozent im Vergleich zu 2016 und markiert das vierte Rekordjahr in Folge. Weil die Einkäufe im Ausland noch stärker – um 8,3 Prozent – zulegten und sich insgesamt auf 1.034,6 Milliarden Euro summierten, fiel der Handelsbilanzüberschuss etwas geringer aus als im Vorjahr.

Dennoch: Ein Plus von 244,9 Milliarden Euro (diese Summe schuld...

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