09.02.2018 / Ausland / Seite 6

Vier schwere Jahre

Ausländische Regierungen halten sich mit Kommentaren zur Neuauflage der »großen Koalition« in Deutschland noch zurück

Erst kommen die Geschäftsbeziehungen, dann die edlen Ideale: »Neben Handelsfragen sind für uns Klimapolitik, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, eine faire Globalisierung sowie Sicherheit und Frieden zentrale Punkte unserer Kooperation«, heißt es in dem Koalitionsvertrag, den Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD) und Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hatten. Für die internationalen Beziehungen heißt das im Kern also: Weiter so wie bisher.

Trotzdem zeigte sich der russische Außenminister Sergej Lawrow optimistisch, unter der neuen alten Regierungskoalition die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin bzw. Brüssel entspannen zu können. Bei einem Vortrag in Sotschi verwies er am Mittwoch einem Bericht der Nachrichtenagentur TASS zufolge darauf, dass sich CDU/CSU und SPD für einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok ausgesprochen hätten. »Das ist eine alte russische Initiative«, betonte der Diplomat. Es sei deshalb ...

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