09.02.2018 / Inland / Seite 4

Die Welt des »Siko«-Chefs

Am Wettrüsten sind laut Wolfgang Ischinger nichtwestliche Staaten schuld – und über die Zukunft Syriens redet man zuletzt mit dessen Bewohnern

Claudia Wangerin

Die 54. »Münchner Sicherheitskonferenz«, auch bekannt als »Siko«, beginnt erst in einer Woche, da hat deren Vorsitzender Wolfgang Ischinger schon mal in Berlin klargestellt, was er von der neuen Bundesregierung erwartet. Im Koalitionsvertrag der Unionsparteien und der SPD, deren Basis formal noch bei einem Mitgliederentscheid zustimmen muss, fehlt dem ehemaligen Spitzendiplomaten ein klares Bekenntnis zum Zwei-Prozent-Aufrüstungsziel der NATO. »Ich hätte es persönlich gut gefunden, wenn die Bundesrepublik Deutschland sich ohne Wenn und Aber zu den von ihr selbst mitbeschlossenen Zielen von Wales und Warschau bekannt hätte und das auch so ausbuchstabiert hätte«, sagte Ischinger am Donnerstag in den Räumen der Bundespressekonferenz. Das 2014 in Wales beschlossene Ziel sieht eine Anhebung der Verteidigungsausgaben in Richtung zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2024 vor. Deutschland liegt zur Zeit bei 1,2 Prozent.

In einem neuen Rüstungswettlauf seien...

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