09.02.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die Rechte unserer Arbeiter verteidigen«

Der Aufstieg Chinas steht den Interessen des US-Imperialismus entgegen. Ein Gespräch mit Ding Xiaoqin

Simon Zeise

China pflegt mit vielen afrikanischen Staaten enge Handelsbeziehungen. Welche Strategie verfolgt Beijing auf dem Kontinent?

Strategie klingt ein bisschen aggressiv. Ich würde eher von einer chinesischen Politik sprechen. Es gibt eine lange Geschichte der freundschaftlichen Kooperation zwischen China und afrikanischen Staaten, seit der Zeit Mao Zedongs. Damals war China ein sehr armes Land. Aber um die Unterstützung afrikanischer Länder zu erhalten, bot Beijing ihnen ökonomische Hilfe an. Die chinesische Bevölkerung und auch die chinesische Führung hungerten, um diese Hilfe leisten zu können. Seit 2006 treibt China den Kurs einer verantwortungsvollen, machtvollen Nation voran. Wir brauchen ökonomische und politische Kooperation im neuen Jahrtausend. China übernimmt mehr und mehr Verantwortung in der globalen Wirtschaft, auch in Afrika.

China hat einen Plan neuer globaler Handelswege vorgelegt. Welche Rolle spielen diese für den afrikanischen Kontinent?

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