12.02.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Im Spannungsfeld

Tel Aviv und Riad bekämpfen das Gespenst eines »schiitischen Halbmonds« von Beirut bis Sanaa

Wiebke Diehl

Israel werde sich »entschlossen gegen jeden Angriff auf uns verteidigen und gegen jeden Versuch des Iran, sich militärisch in Syrien oder irgendwo sonst zu verankern«, erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Samstag, nachdem die syrische Luftabwehr ein israelisches Kampfflugzeug abgeschossen hatte, das Stellungen des syrischen Militärs angegriffen hatte.

Die aggressiven Worte Netanjahus waren allerdings vor allem der Tatsache geschuldet, dass sich die Situation sowohl in Syrien als auch in der gesamten Region zuungunsten der Akteure in Tel Aviv, Washington und Riad entwickelt. Vor diesem Hintergrund machte Israels Generalstabschef Gadi Eizenkot bereits im November die seit Jahren bestehende, bislang aber geheimgehaltene Kooperation zwischen Riad und Tel Aviv im Interview mit einer saudischen Zeitung öffentlich. Dass er dies trotz der saudischen Bemühungen um eine Verbesserung des Verhältnisses zu Russland sowie der Schwächung Riad...

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