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07.02.2018 / Feuilleton / Seite 10

Gerber, Pleßow

Jegor Jublimov

Eine Titelrolle zu bekommen, bedeutet für einen Schauspieler nicht immer unbeschreibliches Glück. In der Brecht-Adaption »Tod und Auferstehung des Wilhelm Hausmann« (1977) war Michael Gerber in besagter Rolle bald tot, und die Auferstehung spielte seine Filmfrau Ursula Karusseit. Gegenwärtig kann man ihn im Deutschen Theater Berlin in der Titelrolle von Dietrich Brüggemanns Stück »Vater« sehen, das aber wiederum ein großes Solo für seinen Partner Alexander Khuon bietet, während Gerber lange bewegungslos im Bett liegen muss. Vielleicht ist das auch ganz angenehm, wenn man, wie er, am Sonnabend schon 75 wird?

Dass Mike Gerber viel mehr kann, zeigt er in anderen Stücken im DT, und früher war er auch am BE eine wesentliche Stütze des Ensembles. Seit er vor 50 Jahren in Rolf Losanskys...

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