07.02.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Lichtblick für Artenschutz

Kehrtwende in Hongkong: Nach der Volksrepublik China beschließt auch Parlament der Wirtschaftsmetropole, Elfenbeinhandel vollständig zu verbieten

Thomas Berger

Umweltschützer feiern die Entscheidung: Der Legislativrat von Hongkong, das Parlament der chinesischen Sonderverwaltungszone, hat vergangene Woche ein offizielles Verbot des Elfenbeinhandels beschlossen. Damit sind auch die bisher noch erlaubten Geschäfte mit Antiquitäten aus Elfenbein und Altbeständen, die vor dem 1990 in Kraft getretenen internationalen Handelsverbot erworben wurden, ab 2021 in der Wirtschaftsmetropole illegal. Es drohen Haftstrafen von zehn Jahren. Die Volksrepublik China hatte 2016 ein generelles Elfenbeinverbot angekündigt, das nun zu Beginn dieses Jahres in Kraft trat.

In Hongkong hatte sich der Beratungsprozess um den Gesetzentwurf mit Diskussionen und öffentlichen Anhörungen gut ein halbes Jahr hingezogen. So sagte bei einem dieser Termine Erik Mararv, Manager des Garamba-Nationalparks in der Demokratischen Republik Kongo, aus. Mararv berichtete laut dem Post Magazine der South China Morning Post, wie sich der Bestand an Elefanten...

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