05.02.2018 / Politisches Buch / Seite 15

Nicht nur Protestwähler

Andreas Nölke fordert, dem Aufstieg der AfD mit »Linkspopulismus« zu begegnen. Für deren Anhänger bringt er etwas zu viel Verständnis auf

Markus Bernhardt

Nicht erst seit dem Erstarken der AfD ist die politische Linke in die Krise geraten. Bestand einst innerhalb der verschiedenen Gruppierungen und Flügel in Sachen Antifaschismus und der Ablehnung von Kapitalismus und Krieg ein weitgehender Konsens, ist selbst dieser mittlerweile vielerorts aufgekündigt worden.

Im Kern dreht sich der zunehmend aggressiver geführte politische Streit um die Frage, ob Erfolge durch eine Rückbesinnung auf linke Werte, wie etwa den Kampf an der Seite der sozial Deklassierten, oder etwa durch eine individualistisch-urban geprägte Linke zu erreichen seien. Vor diesem Hintergrund muss auch das von dem in Frankfurt am Main lehrenden Politikwissenschaftler Andreas Nölke verfasste Buch »Linkspopulär. Vorwärts handeln, statt rückwärts denken« betrachtet werden.

Auf mehr als 230 Seiten beleuchtet der Autor die unterschiedlichen Facetten der aktuell geführten Debatte, in der immer öfter für einen offensiven Linkspopulismus plädiert wird.

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