05.02.2018 / Ausland / Seite 6

Der Plan heißt Lula

Arbeiterpartei in Brasilien hält an ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen im Herbst fest. Weitere Attacken der Justiz stehen bevor

Peter Steiniger

Wie ein sieben zu eins gegen Porto Alegre: Der Ausgang des Berufungsverfahrens vor dem dortigen Bundesgericht am 24. Januar hat der Popularität des früheren brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva von der Arbeiterpartei (PT) keinerlei Abbruch getan. Nach seriösen Umfragen in den vergangenen Tagen würden 34 bis 37 Prozent bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen für Lula stimmen. Damit ist er weiter mit großem Abstand Favorit. Auf Platz zwei folgt demnach mit 16 bis 20 Prozent der ultrarechte Abgeordnete Jair Bolsonaro, der den Antipolitiker mimt und sich als eine brasilianische Ausgabe von Donald Trump verkauft.

Das traditionelle konservative Lager verfügt über keinen einzigen potentiellen Bewerber mit Zugkraft. Michel Temer, der seit 2016 für die reichen Eliten die Geschäfte im Palácio do Planalto besorgt, muss sich mit einem kläglichen Prozent begnügen. Den Rest seiner Legislatur möchte er nun stärker an seinem Image arbeiten, erklärt...

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