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05.02.2018 / Inland / Seite 5

Durch die Uni geht ein Ruck

Studentische Hilfskräfte in Berlin planen die Ausweitung ihres Arbeitskampfs. Schon jetzt ist die Auseinandersetzung weit über die Hochschule hinaus bekannt

Michael Streitberg

Was tun, um die Bosse das Fürchten zu lehren? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Streikvollversammlung der studentischen Hilfskräfte (SHKs) in Berlin am Freitag. Mehr als 400 Aktivistinnen und Aktivisten aller Universitäten und Hochschulen waren in der Technischen Universität zusammengekommen, um ihr weiteres Vorgehen zu beraten. Diskutiert werden sollte die Frage, wie es nach vier Warnstreiktagen Ende Januar mit dem Kampf für einen neuen Tarifvertrag für die landesweit 8.000 SHKs weitergehen sollte.

Mit den Ausständen hatten die Beschäftigen, die im Bündnis TV Stud organisiert sind und von den Gewerkschaften Verdi und GEW vertreten werden, den Druck erhöht. Zahlreiche Institutionen an den Hochschulen, wie Bibliotheken und PC-Pools, mussten früher oder vollständig schließen.

Dennoch haben die Chefs auch eine Woche später noch kein neues Angebot vorgelegt. Von einem »großen Schweigen« spricht Verdi-Aktivistin Steffi im Gespräch mit junge Welt. In einzeln...

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