05.02.2018 / Ausland / Seite 2

Schüsse im Wahlkampf

Rassistischer Anschlag in Italien. Lega-Anhänger feuert auf Migranten

Gerhard Feldbauer

Mitten in der Kampagne zu den Parlamentswahlen am 4. März hat ein Anhänger der rassistischen Lega Nord – die sich im Wahlkampf nur Lega nennt – am Sonnabend in der mittelitalienischen Stadt Macerata aus seinem Auto heraus auf afrikanische Migranten geschossen und sechs Personen verletzt. Er passierte auch die Zentrale der Demokratischen Partei (PD) auf dem Corso Cairoli und gab mehrere Schüsse auf das Gebäude ab. Nach einer zweistündigen Verfolgungsjagd wurde der Täter, ein 28jähriger Italiener, von der Polizei gestellt. Er trug eine italienische Tricolore über der Schulter und erhob bei der Festnahme den rechten Arm zum faschistischen Gruß. »Ich habe getan, was ich tun musste, Italien den Italienern«, schrie er.

Der bere...

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