03.02.2018 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»In Afrika zeigt sich, wie Hunger entsteht«

Gespräch mit Nnimmo Bassey. Über Donald Trumps Regierung, die Ausbeutung von Natur und Mensch und die Ursachen bewaffneter Konflikte in Nigeria

Simon Loidl

Sie beschäftigen sich mit den Auswirkungen globaler Ereignisse auf Afrika. Welche Konsequenzen hat es, wenn US-Präsident Donald Trump afrikanische und andere Länder als »Dreckslöcher« bezeichnet, wie dies laut Medienberichten vor einigen Wochen geschehen ist?

Die meisten Menschen in Afrika wussten zunächst nicht, was sie von Donald Trump zu erwarten haben. Es kam ja für viele Beobachter überraschend, dass er gewählt wurde, und so auch für die meisten Afrikaner. Allerdings gingen viele von Beginn an davon aus, dass Trump Afrikanerinnen und Afrikanern wenig Respekt entgegenbringen würde. Es fand eine deutlich wahrnehmbare Veränderung gegenüber früheren US-Regierungen statt, die in vielerlei Hinsicht versucht haben, Beziehungen zu afrikanischen Ländern aufzubauen. Trump hingegen will sich gegenüber Afrika abschotten – allenfalls geht es noch um den Schutz von Geschäftsinteressen. Dass dieser Mann im Weißen Haus sitzt, scheint mir ein weiterer Beweis dafür...

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