03.02.2018 / Ausland / Seite 2

Kein Recht, zu vergessen

Russland erinnert an 75. Jahrestag des Sieges der Roten Armee in Stalingrad

Mit Gedenkfeiern und einer Militärparade hat Russland an das Ende der Schlacht um Stalingrad vor 75 Jahren erinnert. Präsident Wladimir Putin rief seine Landsleute auf, »sich an den Taten der Väter und Großväter ein Beispiel zu nehmen«. Das Land habe sich damals als »unbezwingliche Festung« erwiesen und die Faschisten abgewehrt, sagte er am Freitag in der heute Wolgograd genannten Stadt.

Die Schlacht um Stalingrad 1942/43 mit Hunderttausenden Toten gilt als Wende des Zweiten Weltkriegs. Zunächst hatten die deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten die Rote Armee in der Wolgastadt belagert, dann kesselten sowjetische Truppen die Deutschen ein. Die verbliebenen Wehrmachtssoldaten kapitulierten am 2. Februar 1943.

Bei der Militärparade in Wolgograd sahen etwa 30.000 Menschen, darunter ehemalige Verteidigerinnen und Verteidiger der Stadt, den Vorbeimarsch von 1.400 Soldaten, wie die Agentur TASS meldete. Die russischen Streitkräfte zeigt...

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