03.02.2018 / Titel / Seite 1

Ausstand im Autoland

IG Metall will mit 24-Stunden-Warnstreiks Bossen »auf die Sprünge helfen«. Tagesproduktion in zahlreichen Betrieben lahmgelegt

Simon Zeise

Die Arbeiter meinen es ernst. Bundesweit beteiligten sich am Freitag mehr als 300.000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie an ganztägigen Warnstreiks. Schwerpunkte bildeten 97 Betriebe in der Automobil-, Luft-, Raumfahrt- und Werftindustrie. Zu ersten Arbeitsniederlegungen war es bereits am Donnerstag abend mit Beginn der Nachtschichten gekommen.

Im größten deutschen BMW-Werk in Dingolfing stand die Produktion ab fünf Uhr morgens still. »1.600 Autos können heute nicht gebaut werden«, sagte Robert Grashei von der IG Metall am Freitag morgen. Das sei die Tagesproduktion des Werks. Sein Kollege Horst Lischka sagte: »Das ganze Stammwerk steht still.« Mehrere hundert Mitarbeiter hatten sich vor den Werkstoren versammelt.

Die IG Metall Bayern erklärte, am Freitag rolle in dem Bundesland »kein Auto vom Band«. Neben den Beschäftigten von Audi in Ingolstadt und Münchsmünster und der BMW-Werke in Dingolfing und Landshut traten auch die der Zulieferer Sc...

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