01.02.2018 / Ausland / Seite 7

Goldene Melone

Frankreichs Rechte hat Macron akzeptiert – Sarkozys Nachfolger Wauquiez hat fast alles verloren

Hansgeorg Hermann, Paris

Die Frage lautet: »Ist Macron der neue Leader der französischen Rechten?« So die streng rechtskonservative Pariser Tageszeitung Le Figaro im Oktober letzten Jahres. Antworten ließ sie in einem halbseitigen Artikel einen Mann, der sich mit Leuten wie Emmanuel Macron, dem ehemaligen Investmentbanker, gut auskennt. Bruno Bernard, ein mit zahlreichen echten und auch sonstigen Titeln ausgestatteter Brüsseler Wirtschaftslobbyist, erklärte der katholisch-bürgerlichen Stammleserschaft des Figaro, was inzwischen in Frankreich als sicher gilt: Die von dem jungen Präsidenten auf nationaler und internationaler Bühne exekutierte Politik macht ihn zum »natürlichen Chef der vernünftigen Rechten«. Haudrauftypen wie Laurent Wauquiez, Führer der Republikaner (Les Républicains, LR), und Marine Le Pen vom Front National (FN) haben erst mal ausgedient.

Auch Wauquiez ist noch jung. Er wird im April 43 Jahre alt und hat die für einigermaßen intelligente Söhne des französischen ...

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