30.01.2018 / Feuilleton / Seite 10

Lebensmittel und Landschaftsgestaltung

Helmut Höge

Eine Messe wie die Grüne Woche (19.– 28. Januar) zeigt, was man mit dem Leben anstellen kann. Es geht dabei um Tiere und Pflanzen, die entweder schon tot (und verarbeitet) sind oder noch leben oder sogar – in der Hobbybranche – möglichst lange leben sollen: Sibirische Katzen, Zierfische, Topfpflanzen und Vogelspinnen in vielen Farben und Größen. Vor ihren kleinen Messeterrarien stand eine schöne »Spinnenkönigin« aus Sachsen-Anhalt, hielt eine abgeworfene Hülle (das Exoskelett) einer großen Vogelspinne in der Hand und beantwortete begeistert die Fragen interessierter Messebesucher.

Die Tiere haben auf dem Kopf (bzw. dem Rücken) eine fast runde Fläche, die sie quasi aufsprengen können, um sich aus ihrem zu eng gewordenen Exosklett zu befreien. Sie klappte diesen kleinen »Deckel« auf und siehe: Darunter war’s leer! Eine der interessantesten Begegnungen auf der Messe. An einem Stand wurde gegen den schäferfeindlichen Wolfsschutz, wie er hier ganzjährig gilt, ...

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