26.01.2018 / Inland / Seite 4

G-20-Aufarbeitung: Behörden mauern

Keine neuen Erkenntnisse bei Sitzung des Hamburger Parlamentsausschusses zu Gewalteskalation

Kristian Stemmler, Hamburg

Schwarzer Block und schwarzer Peter – so lässt sich die vierte Sitzung des G-20-Sonderausschusses der Bürgerschaft am Mittwoch abend im Hamburger Rathaus zusammenfassen. Vier Stunden mit oft kabarettreifen Auftritten von Abgeordneten und Behördenvertretern brachten kaum neue Erkenntnisse zu den Ereignissen rund um den ­G-20-Gipfel Anfang Juli 2017, dafür jede Menge Polemik gegen Linke und ein Abwälzen von Verantwortung. »Der Anti-Ausschuss – G-20-Aufklärung wird zur Farce«, fasste die Hamburger Morgenpost das Geschehen zusammen.

Ein erwartbares Ergebnis, denn die Leiter von Bundesbehörden, die Licht in Vorgänge hätten bringen können und dürfen, waren nicht erschienen. Stattdessen lief die »zweite Garnitur« auf. Für Hans-Georg Maaßen, Chef des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), sprang Dinchen Büddefeld ein, im BfV für den Gipfel zuständige Abteilungsleiterin. Wie ihre Kollegen von Bundeskriminalamt (BKA), Bundespolizei und Bundesinnenministerium ergin...

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