25.01.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 2

»Wenn nötig, verschärfen wir den Konflikt«

Streik an der Uni: In Berlin haben die studentischen Hilfskräfte die Arbeit niedergelegt. Ein Gespräch mit Udo Mertens

Ralf Wurzbacher

Seit Dienstag wird an den Berliner Hochschulen gestreikt, um einen neuen Tarifvertrag durchzusetzen (jW berichtete). Heute geht der dreitägige Ausstand zu Ende. Was passiert, wenn sich die Hochschulen wieder nicht bewegen?

Wir werden sehen, wie die Arbeitgeber auf die bisher vier Streiktage reagieren. Die Hochschulen werden es sich sehr genau überlegen müssen, ob sie sich weitere Streiks und damit Behinderungen bis hin zur Lähmung in vielen Bereichen leisten wollen. Wenn nötig, werden wir den Konflikt verschärfen. Das steht außer Frage.

Nun hat es ja bereits einen eintägigen Warnstreik in der Vorwoche gegeben. Auch danach rührten sich die Hochschulen nicht, oder?

Nun ja, ich meine immerhin schwache Signale für eine vielleicht bevorstehende Annäherung zu verspüren. Aber Fakt ist: Es liegt noch kein neues Angebot vor.

Und was hat es mit den »schwachen Signalen« auf sich?

Ich gehe davon aus, dass es in den nächsten Tagen ein verbessertes Angebot geben wird.

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