18.01.2018 / Titel / Seite 1

Kämpfen statt kuschen

IG Metall beweist in Tarifauseinandersetzung einen langen Atem. Zehntausende beteiligen sich an Warnstreiks

Simon Zeise

Der Kampf geht weiter. Am Mittwoch legten im Zuge der laufenden Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie mehr als 30.000 Beschäftigte zeitweilig die Arbeit nieder. Gewerkschafter aus rund 140 Betrieben zog es vor die Werkstore, erklärte die IG Metall in einer Pressemitteilung. Seit dem Ende der Friedenspflicht hätten sich bundesweit 468.000 Beschäftigte an den Warnstreiks beteiligt.

Besondere Aufmerksamkeit fand der Protest beim Autobauer Opel. Der Konzern war im August 2017 von der französischen PSA Groupe übernommen worden. Im Zuge eines Sanierungsprogramms wurde Anfang des Jahres von der Unternehmensspitze für die kommenden sechs Monate Kurzarbeit eingeführt. Auf dem Rücken der bundesweit 19.000 Mitarbeiter will das Management kurzfristig 1,1 Milliarden Euro einsparen. Dafür sollen bis Ende 2018 Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.

An den Standorten Rüsselsheim, Kaiserslautern, Eisenach und Du...

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