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16.01.2018 / Feuilleton / Seite 11

Wer die Luke schließt

Zerschellte Wettersatelliten und vergessene Handtücher: Eugen Reichl kümmert sich um den menschlichen Faktor in der Raumfahrt

Thomas Behlert

Raumfahrt war gelebte Science-Fiction, spannender als die großen Boxkämpfe im Schwergewicht, früher, als man noch Fernsehen schaute, weil man meinte, da gehe es um etwas Großes. Um neue Welten und neues Glück beispielsweise. Und gleichzeitig war es sehr irdisch und materialistisch konkret, denn die Fortschritte der Raumfahrt resultierten aus dem Wettkampf der politischen Systeme im Kalten Krieg.

So saß man in tiefer Nacht vor dem Fernseher und verfolgte die Bilder der TV-Stationen aus der Sowjetunion, die deren gigantisch teure Aufstiege gen Himmel von Anfang bis Ende übertrugen. Und fand es beeindruckend, wenn die USA kleine Schritte der Menschen als besonders große für die Menschheit ausriefen.

Irgendwann waren nicht nur bodenständige Comichelden wie Tim und Struppi im Weltall tätig, sondern auch solche unbesiegbaren Frohnaturen wie James Bond: »Moonraker« (1979) kann als der extravaganteste 007-Film gelten, zum Schluss kommt es sogar im Tohuwabohu eine...

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