15.01.2018 / Inland / Seite 8

»Seit 2001 sind die Löhne nicht erhöht worden«

Studentische Hilfskräfte streiken für mehr Geld. Unileitung will Beschäftigte überwachen lassen. Ein Gespräch mit Laura Haßler

Michael Streitberg

Die Kampagne für einen Tarifvertrag der studentischen Hilfskräfte in Berlin ruft zu Streiks an den Hochschulen des Landes auf. Ein erster Warnstreik soll am morgigen Dienstag stattfinden. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Bereits seit einem Jahr befinden wir uns in einer Tarifauseinandersetzung mit den Hochschulen. Nach mehreren Verhandlungsrunden zeichnete sich ab, dass es zu keiner Einigung kommen würde. Wir haben daraufhin den Druck erhöht, und im vorigen Sommer zum Beispiel verschiedene Veranstaltungen an den Unis gestört. Auch danach gab es jedoch keine Annäherung. Auf unserer letzten Klausurtagung haben wir den Gewerkschaften – die Beschäftigten werden von der GEW und Verdi vertreten – dann empfohlen, den seit 2001 bestehenden Tarifvertrag zu kündigen, um so die Möglichkeit eines Streiks als äußerstes Mittel des Arbeitskampfs zu erhalten.

Welche Angebote hatten die Unileitungen in den Verhandlungen zuvor gemacht?

Die verschiedenen Angebote w...

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