13.01.2018 / Wochenendbeilage / Seite 3 (Beilage)

Auf dem Rücken kolonisierter Völker

Rosa Luxemburg 1915: Der Erste Weltkrieg entsprang dem heimlichen Krieg aller kapitalistischen Staaten in Asien und Afrika

Schon seit den achtziger Jahren (des 19. Jahrhunderts, jW) macht sich ein neuer, besonders energischer Drang nach Kolonialeroberungen geltend. England bemächtigt sich Ägyptens und schafft sich in Südafrika ein gewaltiges Kolonialreich, Frankreich besetzt Tunis in Nordafrika und Tonking in Ostasien, Italien fasst Fuß in Abessinien, Russland bringt in Zentralasien seine Eroberungen zum Abschluss und dringt in der Mandschurei vor, Deutschland erwirbt in Afrika und der Südsee die ersten Kolonien, endlich treten auch die Vereinigten Staaten in den Reigen und erwerben mit den Philippinen »Interessen« in Ostasien. Diese Periode der fieberhaften Zerpflückung Afrikas und Asiens, die, von dem chinesisch-japanischen Krieg im Jahre 1895 an, fast eine ununterbrochene Kette blutiger Kriege entfesselte, gipfelt in dem großen Chinafeldzug und schließt mit dem russisch-japanischen Kriege des Jahres 1904 ab.

Alle diese Schlag auf Schlag erfolgten Vorgänge schufen neue auße...

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