13.01.2018 / Ausland / Seite 7

Mehr Hilfe für Syrien gefordert

UN-Diplomat besucht Kriegsland und bittet um Unterstützung

Karin Leukefeld, Damaskus

Am Donnerstag hat der Leiter der UN-Nothilfekoordination OCHA, Mark Lowcock, seinen dreitägigen Besuch in Syrien beendet. Der britische Diplomat sagte vor der Presse in Damaskus, er habe eine »offene Diskussionen« mit der Regierung geführt und hoffe auf »positive Entwicklungen«, um die humanitäre Lage in diesem Jahr zu verbessern. Dafür seien mehr finanzielle Mittel nötig. Die Vereinten Nationen erwarten, dass ihren Mitgliedern in diesem Jahr 3,5 Milliarden US-Dollar für die Hilfe in Syrien spendeten. Etwa doppelt so viel wie im Jahr zuvor. Als derzeit größte Geber nannte Lowcock die USA, Deutschland, Großbritannien und die EU.

Wenig informiert war Lowcock über die Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und USA gegen Syrien. Auf Fragen der Journalisten sagte er, dass er in den vergangenen Tagen wiederholt darauf angesprochen worden sei. Er werde versuchen, »genaue Beweise zu finden, wie die Bevölkerung davon betroffen« sei. Später wolle er erneut m...

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