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12.01.2018 / Inland / Seite 5

Was die Krankenkassen wollen

Die Pläne der Unionsparteien, Tariferhöhungen in Kliniken auszufinanzieren, stößt bei den Kostenträgern nicht auf Gegenliebe

Johannes Supe

Eine neue Regierung ist noch nicht gebildet, doch schon jetzt fürchten die Krankenkassen, dass ihre Interessen nicht genügend berücksichtigt werden.Angeblich wollen CDU und CSU, dass Lohnsteigerungen in den Kliniken künftig vollständig von den Krankenkassen bezahlt werden. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hatte im Dezember der Rheinischen Post gesagt, dass Tariferhöhungen für Pflegekräfte künftig von den Kassen gänzlich gegenfinanziert werden müssten. Das gefällt diesen nicht. »Wer meint, mit zusätzlichem Geld für eine angeblich nicht finanzierte Tarifsteigerung Personalprobleme bei der Pflege im Krankenhaus zu lösen, der irrt«, sagte Johann-Magnus Stackelberg, Vize-Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung, am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Schon heute, so Stackelberg, würden die gesetzlichen Krankenkassen den Häusern für deren laufende Kosten mehr zahlen, als für den kompletten Ausgleich der Tarifsteigerungen notwendig...

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