08.01.2018 / Inland / Seite 5

Møller-Mærsk wiegelt ab

Im Dezember kaufte der dänische Konzern die Reederei Hamburg Süd. Nun verspricht das Unternehmen, Stellen erhalten zu wollen – aber nur in Deutschland

Burkhard Ilschner

Noch immer beschäftigt man sich an der Elbe mit dem dänischen Konzern Møller-Mærsk, tätig in der Containerschiffahrt. Im Dezember erfolgte die Übernahme der einstigen Oetker-Reederei Hamburg Süd durch das Unternehmen, nun hat dieses fast 20 Prozent des globalen Geschäfts mit den Standardblechboxen im Griff. Zwar war Møller-Mærsk schon zuvor Weltmarktführer, doch dessen Marktanteil stieg mit der erfolgten Übernahme erneut um zwei Prozent. Knapp 780 Schiffe mit einer Kapazität von 4,17 Millionen TEU (es handelt sich um die internationale Maßeinheit für 20-Fuß-Behälter) betreibt der Konzern – daran kommt kein anderer Wettbewerber heran.

An der Elbe, dem Heimatsitz von Hamburg Süd, gibt das Thema Anlass zur Sorge, seit Oetker vor gut einem Jahr seine Verkaufsentscheidung verkündet hatte. Wie wird es mit dem Standort weitergehen, was geschieht mit den Arbeitsplätzen? Diese Fragen treiben die Hamburger um. Møller-Mærsk scheint bemüht, die Wogen zu glätten: Hamb...

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