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04.01.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Manipulierter Ölpreis

»OPEC plus« scheint zu wirken. Inzwischen kostet ein Fass des fossilen Brennstoffs wieder um die 65 Dollar. Doch das Grundproblem bleibt

Dieter Schubert

Ein normaler Tag. Die Ölpreise stagnieren, meldeten die Agenturen am gestrigen Mittwoch. Der Handel mit dem fossilen Brennstoff verlief unspektakulär. Dennoch hat sich in den zurückliegenden Wochen am Markt einiges getan. Vor allem ist das in Fass (Barrel; je 159 Liter) gehandelte Erdöl seit der großen Flaute mit Tiefstständen knapp unter 30 Dollar Ende 2015 wieder deutlich teurer geworden. Am Mittwoch kostete ein Fass der Nordsee-Referenzorte Brent zur Lieferung im März 66,55 US-Dollar. Die gleiche Menge der US-Sorte WTI war für 60,39 Dollar zu haben.

Fazit: Zu Jahresbeginn 2018 scheinen die Maßnahmen des OPEC-Kartells, das sich unter Führung Saudi-Arabiens 2016 auf diesem Gebiet mit Russland verbündet hat, zu fruchten. Die Organisation erdölproduzierender Länder und die Regierung der Russischen Föderation hatten nach mehreren Anläufen Förderkürzungen durchgesetzt, um das Angebot zu verknappen und den Preis wieder nach oben zu treiben – eine Methode, die...

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