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04.01.2018 / Ausland / Seite 8

»Im Januar werden die Proteste noch stärker weitergehen«

Honduras: Oppositionsbündnis gibt sich auch nach der Wahl entschlossen. Gespräch mit Idalmi Cárcamo und Mariben Hernández

Thorben Austen

Gegen den honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández, der entgegen der Verfassung seines Landes eine weitere Amtszeit anstrebte und mittlerweile antrat, gab es in den vergangenen Monaten starke Proteste. Eine bedeutende Figur dabei: Salvador Nasralla, ein früherer Sportreporter, der für die Linkspartei Libre kandidierte. Am 22. Dezember hat Nasralla seinen Rückzug aus der Politik und das »Verschwinden« der Oppositionsallianz angekündigt, nachdem zuvor die USA den angeblichen Wahlsieg Hernández’ anerkannt hatten. Bedeutet das das Ende der Protestbewegung?

Idalmi Cárcamo: Nein. Am 26. Dezember gab es ein Treffen der Allianz gegen die Diktatur, an dem auch Nasralla und der Generalkoordinator der Partei Libre, Expräsident Manuel Zuleya, teilnahmen. Dort wurde das weitere Vorgehen besprochen und neue Proteste für den Januar angekündigt. Im Moment wird dafür noch nicht mobilisiert, denn wir brauchten eine Pause, um unser Leben wieder zu organisieren. Es ...

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