28.12.2017 / Abgeschrieben / Seite 8

Pro Asyl zum Familiennachzug von Flüchtlingen

Anlässlich der jüngsten Äußerungen des CDU-Politikers Armin Laschet zum Familiennachzug von Flüchtlingen versandte die Hilfsorganisation Pro Asyl am Mittwoch eine Pressemitteilung:

Nach Medienberichten fordert der Unionsvize Laschet seine Partei zu Kompromissen beim Familiennachzug auf. Die Vorschläge laufen aber auf eine weitere jahrelange Trennung der Familien hinaus. Den Nachweis von Wohnung und Arbeit können zehntausende Flüchtlinge nicht erbringen – geflohen ohne Kenntnisse der deutschen Sprache, in Angst um die Angehörigen, isoliert durch die bis zu zweijährige Zwangsunterbringung in den Großlagern der Erstaufnahme, Verhinderung des Umzugs innerhalb Deutschlands in Gebiete mit besseren Lebensperspektiven durch die Wohnortzuweisung: Unter diesen Bedingungen stellt die Union unerfüllbare Anforderungen.

»Dieser Kompromiss ist keiner, er ist ein Ausdruck des Rechtsrucks in der Union. Grund- und Menschenrechte geraten in Vergessenheit. Die Union betreibt...

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