28.12.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Jede Menge Hürden

Bangladesch und Myanmar wollen im Januar mit Rückführung Hunderttausender geflüchteter Rohingya beginnen. Die Umsetzung ist indes schwierig

Thomas Berger

Wann können die geflüchteten Rohingya in ihre Heimat zurück? Welche Sicherheiten kann ihnen der Staat bieten? Das sind Fragen, die seit dem Rückkehrabkommen bestehen, das Regierungsvertreter Bangladeschs und Myanmars am 23. November geschlossen haben. An jenem Tag unterzeichneten Bangladeschs Außenminister Abul Hassan Mahmud Ali und Kyaw Tint Swe, Staatsminister von De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, das Papier, das einen Beginn der Repatriierung zum 23. Januar vorsieht. Das hat Sozialminister Win Myat Aye dieser Tage noch einmal bestätigt. Schon unmittelbar vor Unterzeichnung des Abkommens hatte er erklärt, Myanmar stelle sich der Verantwortung: »Unabhängig von den Gründen, aus denen sie ihr Zuhause verlassen haben, ist es unsere Aufgabe, ihre systematische Rückkehr zu organisieren.«

Solche Aussagen vermitteln den Anschein, als ob es lediglich eine organisatorische Angelegenheit wäre, einen Neubeginn für die Rohingya in ihrer Heimat sicherzustel...

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