27.12.2017 / Inland / Seite 5

Bundeswehr rüstet auf und lässt sich helfen

Neuer U-Boot-Deal mit Thyssen-Krupp. Hubschrauberpiloten trainieren künftig beim ADAC

Das deutsche Heer sendet widersprüchliche Signale: Einerseits werden Berichte lanciert, in denen die schlechte Ausrüstung der Truppe beklagt wird. Andererseits verkündet die Bundeswehr richtungweisende Kooperationsprojekte, mit denen sie eine »europäische Vorreiterrolle« übernehme. Beides einmal mehr geschehen am Weihnachtswochenende. Am 23. Dezember sagte Marineinspekteur Andreas Krause der Deutschen Presseagentur (dpa), mit einer neuen Kooperation beim Bau von U-Booten gehe die Bundesrepublik gemeinsam mit Norwegens Armee »neue Wege«. Neben der Montage der Unterwasserschiffe gehe es um die gemeinsame Beschaffung von Ersatzteilen und Logistik, um Versorgungs- und Instandhaltungsinfrastruktur.

Norwegen wird laut der Anfang Dezember unterzeichneten Vereinbarung vier und Deutschland zwei U-Boote bestellen. Die Auslieferung der deutschen U-Boote ist für 2027 beziehungsweise 2030 geplant. Beide Länder hä...

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