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19.12.2017 / Inland / Seite 5

Schlechte Karten für Migranten

Wer die Hauptschule besucht hat oder ausländischer Staatsbürger ist, hat es in der BRD schwer bei der Lehrstellensuche

Florian Sieber

Für Jugendliche ohne Abitur ist die Suche nach einem Ausbildungsplatz oft ein hartes und hoffnungsloses Unterfangen. Besonders schwer haben es Hauptschüler und Jugendliche ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Laut einer am Montag veröffentlichten Studie, dem »Ländermonitor berufliche Bildung« der Bertelsmann-Stiftung, findet gerade einmal rund die Hälfte aller Hauptschulabgänger einen Ausbildungsplatz. Der Rest ist auf Übergangsmaßnahmen angewiesen. Bei nichtdeutschen Jugendlichen ist die Lage noch gravierender. Während ein Viertel der deutschen Jugendlichen im Anschluss an das zehnte Schuljahr in ein Übergangsprogramm wechselte, waren es bei jenen ohne deutschen Pass 54 Prozent. Besonders gravierend: Nur 37% aller migrantischen Hauptschulabgänger finden direkt nach der Sekundarstufe I einen Ausbildungsplatz.

Für Bertelsmann-Vorstand Jörg Dräger sei es auch eine Frage der Gerechtigkeit, dass Hauptschüler einen besseren Zugang zu Ausbildung erhalten. So heiss...

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