23.12.2017 / Ausland / Seite 7

Klatsche für Trump

Mehrheit der UN-Mitglieder spricht sich trotz Drohungen Washingtons gegen einseitige Änderungen des Status Jerusalems aus

Roland Zschächner

Allen Drohungen des US-Präsidenten zum Trotz haben 128 der 193 Vollmitglieder der Vereinten Nationen am Donnerstag in New York für eine Resolution gestimmt, die alle Staaten dazu aufruft, sich an die vom UN-Sicherheitsrat gefassten Beschlüsse bezüglich des Status Jerusalems zu halten. Diese Entscheidung ist eine deutliche Kritik an dem am 6. Dezember von Donald Trump unterschriebenen Dekret, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, und letztere damit als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Dieser Schritt war weltweit auf Ablehnung gestoßen.

Gegen die nun beschlossene Resolution votierten neun Staaten: die USA, Israel, Guatemala, Honduras, die Marschall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Palau und Togo. 35 UN-Mitglieder enthielten sich, darunter Kanada, Australien und Mexiko. 21 Länder gaben keine Stimme ab. Die Bundesrepublik stimmte ebenso wie Großbritannien und Frankreich für die Resolution. EU-Mitglieder, in denen die US-Botschaft stärkeren Einf...

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