18.12.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Sprung in die Moderne

Indonesiens Regierung will mit riesigen Infrastrukturprojekten Rückstände aufholen. Milliardensummen fließen in Schienenwege, Autobahnen und Häfen

Thomas Berger

Indonesien ist die größte Volkswirtschaft Südostasiens, das bevölkerungsreichste Land der Region. Was Infrastruktur, besonders im Verkehrssektor betrifft, hinkt das Reich der 17.000 Inseln im Vergleich der ökonomisch stärkeren Mitglieder des regionalen Staatenbundes ASEAN aber deutlich hinterher. Das soll sich ändern: Seit seinem Amtsantritt 2014 hat Präsident Joko »Jokowi« Widodo ein ehrgeiziges Programm zum Ausbau der Verkehrsnetze vorangetrieben. Erste Großprojekte sind inzwischen fertig, andere nähern sich der Komplettierung, weitere verzögern sich. In jedem Fall sollen die milliardenschweren Investitionen das Land endgültig ins 21. Jahrhundert befördern, so das Ziel der Regierung.

Gerade Jakarta galt bislang als eine der großen Metropolen mit dem schlimmsten Verkehr. In der Vergangenheit haben selbst Neuerungen wie Extraspuren für Schnellbusse das Problem notorisch verstopfter Straßen nur gelindert. Derzeit schieben sich nach Angaben der Transportbeh...

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