18.12.2017 / Inland / Seite 5

Amour perdu

Der Sexspielzeughandel Beate Uhse AG geht in Insolvenz, operatives Geschäft läuft weiter

Gerrit Hoekman

Trauer bei den Liebhaberinnen und Liebhabern von Dildos, Handschellen und Masturbatoren: Die Beate Uhse AG ist pleite. Das gab das Unternehmen am Freitag in einer Presseerklärung bekannt. »Mit dem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung erhält die Beate Uhse AG auf Ebene der Holding, geschützt vor Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen der Gläubiger, ihre Handlungsfähigkeit im operativen Geschäft«, heißt es dort. Nur so sei die unmittelbar drohende Zahlungsunfähigkeit abgewendet worden.

Der Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Flensburg betreffe ausschließlich die Funktion als Holding, die Tochtergesellschaften hätten damit nichts zu tun, erklärte das Unternehmen: »Die operativen Gesellschaften halten ihren Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht.« Die wichtigsten Gläubiger unterstützen diesen Weg laut dem Konzern. »Der Vorstand kann den eingeschlagenen Sanierungskurs der Beate Uhse somit in einem rechtlich gesicherten Rahmen vollumfänglich fortführen.«

Im Ra...

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