16.12.2017 / Inland / Seite 5

Verantwortungslose Bundesregierung

Mit der Niki-Insolvenz wird der »Überbrückungskredit« für Air Berlin vermutlich abgeschrieben werden müssen

Reinhard Rothers

Nachdem bekannt wurde, dass die Air-Berlin-Tochter Niki nun auch Insolvenz anmeldet, wird weiter an deren Verkauf gearbeitet. Die Investorensuche könnte allerdings noch einige Tage dauern, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag, wie dpa berichtete. Zu möglichen Angeboten wollte er sich nicht äußern. Niki hatte Mitte der Woche den Flugbetrieb eingestellt, nachdem die Lufthansa ein Übernahmeangebot zurückgezogen hatte. Gestrandete Passagiere sollen nun schnell zurückgebracht werden, mehrere Fluggesellschaften wollen dabei helfen. Die gesellschaftlichen Konsequenzen der Pleite gehen aber weit darüber hinaus.

150 Millionen Euro hatte die Bundesregierung der darbenden Air-Berlin im Herbst 2017 zwecks Aufrechterhaltung des Betriebs überwiesen – ein beträchtlicher Betrag. Der interessierten Öffentlichkeit gegenüber ist diese Finanzspritze als sozial notwendige Maßnahme begründet worden. Sonst sei zu befürchten, dass die Beschäftigten ...

Artikel-Länge: 3327 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe