15.12.2017 / Inland / Seite 4

Interventionen für Geflüchtete im Advent

Hamburg: Initiative fordert Stadt auf, Menschen aus griechischen und libyschen Lagern aufzunehmen

Kristian Stemmler

Im Einkaufsgewühl zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt fallen sie auf. »1000 Flüchtlinge aus Griechenland und Libyen nach Hamburg holen!« oder »Lesbos – Schon wieder pro Tag ein Selbstmordversuch« steht auf ihren Schildern und Transparenten. Mit einer Mahnwache machen Aktive des »Aktionskreises Hamburg hat Platz« und des Flüchtlingsrates der Hansestadt seit Dienstag und noch bis zum Sonnabend in Sichtweite des Rathauses auf das Elend der Flüchtlinge in Libyen und auf den Inseln in der Ägäis aufmerksam. Rund 25 Freiwillige stehen hier bei Temperaturen um den Gefrierpunkt für jeweils zwei Stunden, die Linksfraktion versorgt sie mit Tee, Kaffee und Schokolade.

»Angesichts der ungeheuerlichen Menschenrechtsverletzungen mit dem Ziel, Flüchtende von Europa fernzuhalten, können wir nicht untätig bleiben«, sagte Harald Möller-Santner vom Aktionskreis am Donnerstag gegenüber jW. Auf den Ägäischen Inseln spitze sich die Lage zu. »Speziell die Lage im Lager Moria...

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