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11.12.2017 / Inland / Seite 2

»Der Drogenmarkt kennt keinen Jugendschutz«

Strafrechtler setzen sich für Reform des Betäubungsmittelgesetzes ein und fordern kontrollierte Freigabe aller Substanzen. Gespräch mit Hubert Wimber

Kristian Stemmler

Sie sind Vorsitzender der deutschen Sektion von LEAP, Law Enforcement Against Prohibition, also: Strafverfolger gegen Prohibition. Welche Ziele hat Ihr Verein?

Die deutsche Sektion wurde Ende 2015 gegründet und organisiert in erster Linie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Strafverfolgungsbehörden und der Strafrechtspflege. Wir wollen mit unserer Berufserfahrung auf die schädlichen Folgen der Drogenprohibition und des »Krieges gegen die Drogen« aufmerksam machen und Alternativen zur repressiven Drogenpolitik aufzeigen.

1997 votierten frühere Polizeipräsidenten in einer aufsehenerregenden Spiegel-Titelgeschichte für Heroin vom Staat. Wie kam es dazu, dass Polizeiführer so etwas forderten?

Mitte der 90er Jahre waren in vielen deutschen Großstädten offene Drogenszenen deutlich sichtbar, die vor allem von Heroinkonsumenten dominiert waren. Dies wurde von Politik und Medien, aber eben auch von der Polizei zunehmend als Störung der öffentlichen Sicherheit und...

Artikel-Länge: 4329 Zeichen

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