Gegründet 1947 Donnerstag, 3. Dezember 2020, Nr. 283
Die junge Welt wird von 2453 GenossInnen herausgegeben
09.12.2017 / Geschichte / Seite 15

Rücksichtslos verheizt

Die 8. italienische Armee kämpfte Ende 1942 an der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetunion. Ihre Zerschlagung beförderte den Sturz Mussolinis

Gerhard Feldbauer

Die Niederlage des deutsch-italienischen Afrikakorps unter Feldmarschall Rommel bei El Alamein im Oktober/November 1942 und die folgende Niederlage der Hitlerwehrmacht im Januar 1943 bei Stalingrad leiteten die Krise des Faschismus in Italien ein. Weniger bekannt ist, dass dazu der Untergang der italienischen 8. Armee, der sogenannten Armata Italiana in Russia (ARMIR), auch als Ostarmee bekannt, im November/Dezember 1942 beitrug.

Gemäß dem mit Hitler 1939 geschlossenen »Stahlpakt« musste Mussolini beim Überfall auf die UdSSR Hilfsdienste leisten. Der »Duce« (ital. Führer) schickte zunächst drei Divisionen an die Ostfront, die im Sommer 1942 um weitere acht (Hitler hatte 20 gefordert) auf etwa 230.000 Mann aufgestockt wurden. Die italienischen Truppen sollten die schweren deutschen Verluste in der Schlacht vor Moskau und beim Vordringen auf Stalingrad ausgleichen. Zusammen mit den Verbänden aus Ungarn und Rumänien hatte die ARMIR im Bestand der Heeresgrupp...

Artikel-Länge: 7541 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €