08.12.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Höchststrafe für VW-Manager

Funktionär für Umweltfragen in den USA zu sieben Jahren Haft verurteilt

In den USA ist der zweite Volkswagen-Manager wegen seiner Rolle im Abgasskandal zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der zuständige Richter Sean Cox verhängte am Mittwoch abend in Detroit eine siebenjährige Gefängnisstrafe gegen den langjährigen VW-Angestellten Oliver Schmidt wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze. Zudem muss der Manager, der laut Anklage von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion für Umweltfragen in den USA zuständig war, eine Geldstrafe in einer Höhe von 400.000 Dollar (knapp 340.000 Euro) zahlen.

Damit verhängte der Richter das Strafhöchstmaß. Laut Gesetzbuch sind für die Schmidt zur Last gelegten Verbrechen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe zwischen 40.000 und 400.000 Dollar vorgesehen. Schmidts Anwalt hatte auf eine Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten und eine Geldstrafe von 100.000 Dollar plädiert. Immerhin soll dem Verurteilten die Zei...

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