08.12.2017 / Inland / Seite 5

Der nächste Kahlschlag

Nach Siemens und Thyssen-Krupp will nun auch General Electric Tausende Arbeitsplätze vernichten

Mit den Worten »schmerzhaft, aber notwendig« kündigte der Chef der Kraftwerkssparte von General Electric, Russel Stokes, am Donnerstag eine umfassende Arbeitsplatzvernichtung an. Das US-Konglomerat General Electric (GE) will weltweit rund 12.000 Stellen abbauen. Rund 1.600 Arbeitsplätze sollen dabei in der Bundesrepublik entfallen. Wie Siemens schiebt auch GE den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken als wesentliche Gründe für die Entscheidung vor. In der BRD sind die Werke in Mannheim, Stuttgart, Berlin, Mönchengladbach, und Kassel betroffen. Die Fertigungen von »GE Power Conversion« in Berlin und von »GE Grid Solutions« in Mönchengladbach sollen ganz geschlossen werden.

Die IG Metall kündigte umgehend Widerstand gegen die Pläne an. Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen. Angesichts der Milliardengewinne in allen Geschäftsfeldern sei der geplante Abbau nicht nachvollziehbar, so Marco Sprengler, Vizeaufsichtsratsvorsitzend...

Artikel-Länge: 3289 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe