06.12.2017 / Antifa / Seite 15

Erinnern ohne Mythenbildung

30 Jahre Antifa in Ostdeutschland waren am Wochenende Thema einer Tagung in Potsdam. Starkes Gefälle zwischen Unistädten und anderen Orten

Lothar Bassermann

Die wechselvolle Geschichte des autonomen antifaschistischen Engagements der letzten 30 Jahre war am Wochenende Thema einer Tagung in Potsdam. Der Fokus lag dabei auf Ostdeutschland. Diese Perspektive spielt bis heute auch in der linken Geschichtsschreibung zum Thema Antifa eine eher randständige Rolle, wenn sie nicht vollständig vernachlässigt wird. Rund 250 Interessierte besuchten die Diskussionsrunden und Workshops am Freitag abend und Samstag im Rechenzentrum Potsdam und dem Kulturzentrum Freiland. Organisiert wurde das Ganze von einem Kreis jüngerer und älterer Linker. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Zeitschrift Telegraph, der Emanzipatorischen Antifa Potsdam sowie den Webprojekten Inforiot.de und antifa-nazis-ddr.de.

Wie die Mitorganisatorin Christin Jänicke vorab im jW-Gespräch (siehe Ausgabe vom 22. November) ankündigte, sollten auf der Veranstaltung »kritische Wissenschaft, Aktive und andere Interessierte« zusammengebracht werden. Pot...

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