06.12.2017 / Feuilleton / Seite 14

Rotlicht: Klimaschutz

Wolfgang Pomrehn

Nächste Woche, am 11. Dezember, ist es 20 Jahre her, dass in Japans alter Kaiserstadt das sogenannte Kyoto-Protokoll verabschiedet wurde. Fünf Jahre zuvor hatte der große Weltgipfel für Umwelt und Entwicklung im brasilianischen Rio de Janeiro die UN-Klimaschutzrahmenkonvention verabschiedet. Gefährliche Eingriffe in das Klimasystem sollen gemeinsam vermieden werden, heißt es darin. Zweck des Kyoto-Protokolls war es, die ersten Schritte auf dem Weg dorthin zu fixieren, einen Rahmen abzustecken, wie und in welchem Zeitraum zunächst die Industriestaaten ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren hätten. Doch daraus wurde nichts. Besonders die USA hintertrieben den Prozess. Andere waren froh, sich in deren Windschatten verstecken zu können. Zu mächtig waren die wirtschaftlichen Interessen der Erdöl-, Chemie-, Auto- und zum Teil selbst noch die der alten Kohleindustrie, als dass sich die Einsicht in die harten wissenschaftlichen Fakten und drohenden Gefahren oh...

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