06.12.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

HNA schreckt Finanzaufsicht auf

Bafin will Deutsche-Bank-Investor aus China unter die Lupe nehmen

Deutschlands Bankenkontrollinstanz ist offenbar misstrauisch geworden. Jetzt will die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den Großaktionär der Deutschen Bank, HNA, unter die Lupe nehmen. Die in Bonn ansässige Behörde untersucht, ob der chinesische Mischkonzern korrekte Stimmrechtsangaben gemacht hat, als er sich in diesem Frühjahr schrittweise bei Deutschlands größtem Geldhaus einkaufte.

Zu einem entsprechenden Bericht der Süddeutschen Zeitung (Dienstagausgabe) erklärte gestern ein Sprecher des in Südchina verorteten Konzerns, der sich früher Hainan Air Group nannte (inzwischen wird die Abkürzung verwendet): »Die Stimmrechtsmitteilungen von HNA in bezug auf die Deutsche Bank waren und sind korrekt. Darüber hinaus äußern wir uns grundsätzlich nicht zu unserem Austausch mit den Aufsichtsbehörden.« Di...

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