05.12.2017 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Teilhabe nur für Besserverdienende

Studie: Besitz von Firmenaktien kommt regulären Beschäftigten kaum zugute

Florian Sieber

Aus Unternehmensspitzen hört man oft die Forderung nach Ausgabe von Belegschaftsaktien. Durch eine Kapitalbeteiligung würden Mitarbeiter stärker an das Unternehmen gebunden und könnten am Erfolg des Betriebs teilhaben, heißt es dazu. Doch eine neue Studie, die im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung angefertigt wurde, zeigt, dass vor allem das obere Management profitiert.

Grundlage der Studie ist eine Untersuchung von insgesamt 160 Unternehmen, die in den vier deutschen Börsenindizes notiert sind. 112 von ihnen, also 70 Prozent, bieten Belegschaftsakti...

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