30.11.2017 / Ausland / Seite 7

Kleinere Brötchen backen

Auf dem Gipfel der »Östlichen Partnerschaft« dominiert auf EU-Seite Skepsis

Reinhard Lauterbach

Wenn nach einem Termin wesentlich weniger in den Zeitungen steht als vorher an Ankündigungen gedruckt und gesendet wurde, dann sagt die journalistische Routine: Viel ist da nicht herausgekommen. Genauso verhält es sich mit dem Gipfel, den die EU vergangene Woche mit den Ländern der sogenannten Östlichen Partnerschaft veranstaltet hat. Viel mehr als eine Gelegenheit für die Teilnehmer, kurz vor Weihnachten noch die berühmten belgischen Pralinen einzukaufen, war er offenbar nicht.

Beginnen wir bei den Formalien: Nur 22 der 28 EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich auf den Weg nach Brüssel gemacht, und von den sechs eingeladenen Staatschefs der »östlichen Partnerländer« auch nur fünf. Alexander Lukaschenko, belarussischer Präsident, schlug die Einladung aus, die Brüssel erstmals nach Jahren der Sanktionen an ihn gerichtet hatte. Statt dessen kam der Außenminister. Um so mehr suchte Petro Poroschenko aus Kiew das Rampenlicht. Schon, um fürs heimische Publ...

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