30.11.2017 / Ausland / Seite 7

Neue Friedensgespräche

Syrische Regierung und Opposition sind in Genf eingetroffen. UN-Verhandlungsleiter: Vorbedingungen werden nicht akzeptiert

Karin Leukefeld

Mit einem ersten Treffen zwischen dem UN-Sonderbeauftragten für Syrien, Staffan de Mistura, und Vertretern der Delegation der syrischen Opposition hat am Dienstag nachmittag die achte Runde der Genfer Syrien-Gespräche begonnen. Im Vorfeld hatten Russland, der Iran und die Türkei eine gemeinsame Linie für das weitere Vorgehen in Syrien diskutiert. Schwerpunkte dieser Runde sollen eine neue Verfassung und Neuwahlen unter Kontrolle der Vereinten Nationen sein. Für beides hatte der syrische Präsident Baschar Al-Assad bei einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi vor einer Woche seine Unterstützung zugesagt.

Eine Verhandlungsgruppe um Nasr Al-Hariri führt die Gespräche der 50 Delegierten des »Hohen Verhandlungsrates« (HNC). Der von den USA, Europa und den Golfstaaten unterstützte HNC, auch »Riad-Gruppe« genannt, hatte sich in der vergangenen Woche nach dreitägigen Beratungen in der saudischen Hauptstadt Riad aufgestellt. Neu ist, dass a...

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