29.11.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Aschewolke über Bali

Aktivitäten des Vulkans Gunung Agung bedrohen auch Indonesiens ehrgeizige Pläne in Sachen Ausbau des Tourismus

Thomas Berger

Auf der indonesischen Insel Bali herrscht Ausnahmezustand. Ursache waren diesmal keine islamistischen Terrorakte wie 2002 oder 2005, sondern so etwas wie höhere Gewalt in Form neuer Aschewolken, die der auf der beliebten Ferieninsel aktive Vulkan Gunung (Mount) Agung gegen Morgen am Montag ausgestoßen hatte und die zu einer ernsten Gefahr für den Luftverkehr zu werden drohten.

Deshalb hatten die Behörden den Flughafen von Denpasar zunächst für 24 Stunden geschlossen. Außerdem wurde im Laufe des Tages die höchste Vulkanwarnstufe ausgerufen. Schon am Vortag war die Rauchsäule aus dem Vulkan 4.000 Meter hoch, was zur vorübergehenden Schließung des Flughafens auf der Nachbarinsel Lombok geführt hatte. Dort konnten zwischenzeitlich wieder Flugzeuge starten und landen, während die Luftfahrtaufsicht für den Airport Denpasar am Dienstag die weitere Aussetzung des Flugverkehrs verfügte.

Der 3.000 Meter hohe Gunung Agung (indonesisch »majestätischer Berg«) ist ein ...

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