Gegründet 1947 Donnerstag, 12. Dezember 2019, Nr. 289
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
29.11.2017 / Inland / Seite 2

»Für mehr Stellen kann man streiken«

Nach mehreren Ausständen sollen an der Uniklinik Gießen/Marburg 100 weitere Kolleginnen eingestellt werden. Gespräch mit Fabian Rehm

Johannes Supe

An mehreren Tagen legten die Beschäftigten des Uniklinikums Gießen und Marburg ihre Arbeit nieder, um die Leitung der Einrichtung zur Einstellung von weiteren Kolleginnen zu bewegen. Nun scheint sich die Belegschaft durchgesetzt zu haben. Wie lange reicht die Auseinandersetzung schon zurück?

Am Montag haben wir ein Verhandlungsergebnis mit der Geschäftsführung erreicht. Schon vor drei Jahren forderten wir den Arbeitgeber zum ersten Mal zu Tarifverhandlungen auf. Wir ließen uns dann aber auf einen Prozess mit sogenannten Tarifgesprächen und einer Mitarbeiterbefragung ein. Dieses Jahr haben wir erneut Tarifverhandlungen verlangt und auch drei Tage gestreikt. So konnten wir zuerst die Verhandlungen und dann das Ergebnis erzwingen, das wir nun den Mitglieder darstellen werden.

Sie nennen die Einigung einen »Einstieg in die Entlastung«. Was haben Sie vereinbart?

Es werden knapp über 100 neue Stellen geschaffen. Allerdings nicht ausschließlich im pflegerischen ...

Artikel-Länge: 4411 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €