27.11.2017 / Ausland / Seite 7

Le Pen unerwünscht

Frankreichs Großbanken Société Générale und HSBC wollen den Front National nicht mehr

Hansgeorg Hermann, Paris

Die französische Geldindustrie will künftig auf allzu windige Verbindungen zum Front National (FN) verzichten. Die Großbank Société Générale, bisheriges Stamminstitut des FN und seiner Führerin Marine Le Pen, will die Konten der Partei schließen und sie aus ihrem Kundenkreis »verbannen«, wie Le Pen in der vergangenen Woche in Paris vor Pressevertretern bestätigte. Auch die britische Bankengruppe HSBC (Honkong & Shanghai Banking Corporation) hat demnach die FN-Konten sowie die Privatkonten der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin geschlossen. Beide Geldhäuser sind in den durch die sogenannten Panama Papers ausgelösten weltweiten Skandal um Steuerbetrug und in »Steuerparadiese« transferierte Millionensummen verwickelt.

Die HSBC will offenbar ebenso wie die Société Générale vermeiden, in neue Ermittlungen um illegale Einkünfte einbezogen zu werden. Le Pen und ihre Partei werden seit mehr als einem Jahr verdächtigt, aus dem Haushalt des Europaparlaments ...

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